Bitumen: das schwarze und zähflüssige Material

Bitumen

Das für die Dacheindeckung und Flachdachabdichtung viel verwendete Bitumen ist eine teerähnliche Masse, welche sich sowohl in der Natur durch Verdunsten von siedenden Anteilen des Erdöls gebildet hat aber auch bei der Erdölaufbereitung gewonnen wird. Bezogen auf seine biologische Herkunft gehören Kohlenstoff und Wasserstoff zu den Hauptbestandteilen. Das pechschwarze Bitumen wird zur weiteren Verarbeitung von seinem ursprünglich zähflüssigen bis harten Aggregatzustand durch Erwärmen in einen fließenden Zustand gebracht.

Bitumen

Vielseitige Einsatzgebiete in der Baubranche

Bitumen dient vorrangig der Abdichtung von Bauteilen wie Kelleraußenwände und vor allem Flachdächer. Das Material dient darüber hinaus aber auch als Bindemittel und zur Herstellung von Farben. In der Anwendung wird zwischen Heiß- und Kaltbitumen unterschieden. Heißbitumen wird direkt vor Ort an der Baustelle bei über einhundert Grad Celsius geschmolzen und auf die zu verarbeitenden Stellen aufgebracht. Deutlich kann man das bei der Verarbeitung von Bitumen -Schweißbahnen für die Flachdachabdichtung beobachten. Kaltbitumen wird demgegenüber schon beim Hersteller verflüssigt und vor allem beim Hausbau zur äußeren Abdichtung des Kellermauerwerks auf dem Isolierputz eingesetzt.

Bitumenschweißbahnen vom Fachmann verlegen lassen

Die Bitumenschweißbahn gilt als der Klassiker unter den Flachdachabdichtungen. Für die Verlegung ist es empfehlenswert, einen Fachbetrieb damit zu beauftragen. Denn schon die kleinste Lücke gerade bei den Nahtstellen birgt die Gefahr, dass schneller wieder Probleme auftreten können und das Dach undicht wird, als man sich nach einer Sanierung erhofft.

Bitumenschweißbahn, Bitumen-Schweißbahn, Flachdachabdichtung, undicht, Probleme, Heißbitumen, Kaltbitumen

Bitumen